Besuch beim Tierpräparator

Der Forscherclub 2 war zu Besuch bei Familie Heilinger. „Live“ am Werk konnten die SchülerInnen den Tierpräparator mit einem Fasan erleben. Er erklärte auch, dass man Augen und Zunge nicht präparieren könne, und man dafür Ersatzteile brauche. Um Tiere entsprechend ihrer Anatomie in bestimmte Haltungen und Positionen zu bringen, muss man auch Künstler sein und ein Gefühl für Form und Echtheit beim Modellieren mitbringen. Sehr beeindruckend waren die Präparate der afrikanischen Tierwelt, wobei sein schwierigstes Werk ein Stachelschwein war. Seine Frau Birgit Heilinger führte uns durch die verschiedenen Räume, erklärte Unterschiede beim Reh- und Rotwild und zeigte uns sogar in Alkohol eingelegte Tierföten und den großen Kühlraum, wo noch viele eingefrorene Tiere auf ihre Bearbeitung warten. Festgestellt haben wir, dass Sezieren und Präparieren zwar nicht jedermanns Sache sind, aber ohne sie anatomisch-pathologische Forschung, Fortschritt und Wissenschaft unmöglich gewesen wären. Wir bedanken uns für diese Einblicke!